Meine Antwort an den Seniorenbeirat

Sehr geehrte Herren Meyer und Hansen,

in Ihrem Schreiben vom 24.11.2011 (http://www.piraten-laatzen.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-11-24-Schreiben-vom-Seniorenbeirat.pdf) bitten Sie um meine Unterstützung ihres Anliegens.

Ihrem Anliegen, in allen Ausschüssen der Stadt Laatzen Rede- und Antragsrecht zu erhalten, kann ich nicht zustimmen. Mit der Einrichtung eines Seniorenbeirates beachtet die Stadt Laatzen Ihre Bevölkerungsgruppe ausreichend.

Ich will meine Ansicht auch begründen. Es gibt nicht nur eine starke Gruppe von Senioren, sondern auch andere Gruppen wie Eltern, Migranten, Frauen, Männer, …. die spezielle Bedürfnisse haben. Diesen steht es offen, um Beiräte zu ersuchen. Aber im Rahmen der normalen Ratsarbeit muss man auch sie darauf verweisen, dass sie sich politische Parteien anschließen sollen, um ein normales Mandat zu erlangen. Eine besondere Gruppe sind darüberhinaus Kinder, die kein eigenes Wahlrecht besitzen.

Bitte denken Sie nicht, dass wir Ihren Überlegungen nicht folgen, weil wir angeblich eine Partei nur von jüngeren Mitgliedern sind. Diese Ansicht stimmt nicht. Das durchschnittliche Alter der Mandatsträger in der Region Hannover liegt bei 40 Jahren – die wenn auch kleine Fraktion der Stadt Hannover wird einem 66jährigen geführt.
Das Arbeitstreffen der Region am letzten Donnerstag wurde von einem 67jährigen geführt. Also: wäre diese Partei nicht auch etwas für Sie?

Freundliche Grüße

Heiko Schönemann

4 Kommentare zu „Meine Antwort an den Seniorenbeirat

  • Danke für diese klaren Worte, hätte es nicht treffender formulieren können!
    Es scheint als würde der Seniorenbereit versuchen die CDU Minderheiten in den Ausschüssen, ausgleichen zu wollen.

    Mal schauen um wessen Stimme noch gebuhlt wird…. (Eigtl. bleiben da nur noch die Linken)

    ….es bleibt spannend 😉

  • Ich kann das Anliegen des Senioren-Beirates nur unterstützen! Denn wenn unsere Jugend uns so wichtig ist, kann es nicht sein, jene Jugendlichen im Jugendparlament und Rat zu unterstützen. Aber gleichermaßen, die Rechte der Senioren, welche auch ein ordentlich gewähltes Gremium in Laatzen sind, außen vor zu lassen. Was wäre den schlimm, das die Generation, welche Laatzen und Deutschland mit aufgebaut haben, dieses gebündelte Wissen aus ihren ordentlich gewählten Reihen, hier in unserem Rat einfließen zu lassen? sprich; “Ihnen Rede und Antragsrecht”, in allen ihrer Klientel zu geordneten Ausschüssen zu gewähren? Hätten wir dann nicht vielleicht eine Partei oder Zusammenschluss weniger in diesem Rat sitzen?

    Herzlichst Ihr
    Maik Rudolph
    Mitglied in Kreisvorstand
    der Partei die Linke.
    Sprecher für Senioren -Politik

  • Sehr geehrter Herr Rudolph,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider verstehe ich Ihr Anliegen nicht vollständig. Jedoch um mein Standpunkt noch einmal klar zu definieren. Ich bin gegen jegliche Klientelpolitik (Bevorzugung einzelner Bürger Aufgrund demografischer Merkmale wie z.B. das Alter).

    Detaillierter habe ich die Ansicht hier dargestellt: http://www.piraten-laatzen.de/2011/11/pm-seniorenbeirat-fordert-mehr-einflussnahme/

    Freundliche Grüße

    Heiko Schönemann

  • Sehr geehrter Herr Rudolph,

    vielen Dank für ihr Kommentar, es zeigt wiederum eigentlich nur, dass Sie den Grund dieser “Absage” nicht verstanden haben, so wie scheint auch nicht verstehen wollen.

    Herr Schönemann hatte ja schon geschrieben, dass Kinder und Jugendliche insbesondere wegen des nicht vorhandenen Wahlrechts eine eigene Vertretung ihrer Interessen brauchen, deswegen ist dieser Vergleich nichts anderes als populistische Phrasendrescherei.
    Die RRP ist ja vertreten, denke damit ist dieser Bereich mehr als ausreichend gedeckt.

    Ihren Satz bis zum ersten Punkt, habe ich auch nach mehrmaligem lesen immer noch nicht verstanden.
    Die weiteren Herz zereissenden Worte In allen Ehren, aber es ist doch sehr realitätsfremd.

    Viele Grüße
    H. Pohl

    Ps: Wusste garnicht, dass die Linke einen “Senioren-Politik” Sprecher hat.., klasse Wortwahl.
    Senioren-Politik werde ich gleich mal als Unwort des Jahres vorschlagen 🙂

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