Leserbrief: Rethen Rockt erstellt Konzept für Park

Vorwort: Hier veröffentliche ich einen Leserbrief von Marion Bode-Pletsch zu dem Artikel der Leinenachrichten vom 07.03.2020 ( 2020-03-07 – Leinenachrichten – Rethens juengster Verein.pdf ).

Mensch was habe ich mich gefreut zu lesen, dass ein kleiner Rethener Verein endlich alle Probleme anpackt, die die Politik nicht zu lösen schafft. Endlich sind da ein paar Bürger, die effizienter und einflussreicher als die Politiker sind. Endlich welche die Anpacken, wenn die Verwaltung nicht genug Personal zum Putzen der Bänke hat. Klasse. Genau so etwas hat in Rethen noch gefehlt. Auch die Verwaltung wird sich freuen, weil es endlich Bürger gibt, die der Verwaltung sagt, was zu tun ist. Nicht immer nur die blöde Politik. Endlich Bürger, die das besser können als irgendein Planer. Endlich geht es los … Oder etwa nicht? 

Versucht nicht der Ortsrat der kleinen Ortschaft Rethen schon seid 2007 (Hauptsächlich mit Anträgen der SPD) den Park bürgerfreundlicher zu gestalten? Wurde nicht mit dem matschigen Weg vorm Kindergarten in zwei Bauabschnitten damals begonnen? Gab es nicht auch damals schon ein Bürgerworkshop der Verwaltung mit vielen tollen Ideen, von denen nur der kleine Barfußpfad umgesetzt wurde? Nein, halt! Der Baumlehrpfad wurde nun 10 Jahre später auch realisiert. Zwischendurch wurden auch Blumenzwiebeln gesetzt, die gar keiner haben wollte. Denn die Kinder der Kindergärten hätten lieber einen Bereich zum gemeinsamen Treffen und Spielen. Gibt es nicht gerade in den letzten 2 Jahren den vermehrten Einsatz des Ortsrates ein Planungskonzept erstellen zu lassen, damit nicht immer nur irgendwelche Ideen Einzelner umgesetzt werden, sondern ein Gesamtkonzept für die Nutzung entsteht? 

Nun wird aber alles besser. Nun gibt es eine Gruppe von Bürgern die es so richtig Richtig können. Und wenn dann im Rathaus doch keiner so zuhört wie gewollt, dann nimmt man schnell mal eine CD auf – wo auch alle Mitarbeiter des Rathauses mitsingen dürfen – und verteilt die als Dankeschön im Rathaus. Denn kleine Geschenke erhalten bekanntermaßen die Freundschaft und dann klappt das auch mit dem Rethener Park. Oder läuft das so in Wirklichkeit gar nicht?

Author: Marion Bode-Pletsch