Mehr “Rahmen” werden es nicht richten – ein Kommentar

Kommentar von Heiko Schönemann zum Artikel in den Leinenachrichten (Link).

Die Gruppe DIE LINKE. und PIRATEN (GLuP) haben für ihren Antrag zum Aufweichen der Werberegeln in Laatzen die anderen Parteien nicht überzeugen können.
Es ging in diesem Antrag vor allem darum, das ehrenamtliches Engagement von Bürgern gefördert wird. Und das ganze einfach nur passiv, ohne zusätzliche Kosten für die Stadt.

Ich bin der Meinung, dass es mehr Möglichkeiten geben muss vernünftig auf ehrenamtliche Aktivitäten bzw. Aktionen, die „von dem Bürger für den Bürger“ sind, hinzuweisen. Ein wichtiger Teil davon ist das Bekanntmachen der Veranstaltung beim „Zielpublikum“. Dazu gehört vernünftige, zielorientierte Werbung.

Die Aussagen von dem Stadtrat Albrecht Dürr, Zitat: „Die geregelte Plakatierung ziehen wir der wilden Plakatierung auch bei Engpässen vor“, zeigt, dass die Verwaltung überhaupt nicht das Ziel des Antrages, und somit das eigentliche Problem, verstanden hat.
Es geht vor allem nicht um „wilde“ Plakatierung, sondern um genehmigungspflichtige Plakatierung, ähnlich wie bei Wahlen – mit entsprechenden Einschränkungen und Auflagen. Das hat nichts mit „wild“ zu tun, sonder mit „geregelt“. Es gibt einen Antragsteller und damit einen Verantwortlichen.

Die weiteren 20 Rahmen, die von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden, werden im Stadtgebiet von Laatzen (über 34km2) überhaupt nicht auffallen. Das Problem wird somit nicht wirklich angegangen.

Damit hat die Stadt eine weitere Chance vertan ihre Bürger ohne zusätzliche Kosten zu unterstützen.

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