Was ist los in dieser Stadt?

Der Hausthaltsplan wurde uns von Thomas Prinz präsentiert. Viel später, als meiner Meinung nach vorliegen sollte. Der Grund ist wohl, dass im ersten Entwurf der Fehlbetrag im Haushalt 2012 bis zu 15.000.000 EUR hoch gewesen sein soll.

Es gibt nun einen neuen Entwurf, wo es “nur noch” 10.000.000 EUR sind. Viele Positionen, die uns alle lieb und teuer sind wurden gestrichen. Es ist einfach kein Geld da.

Oder doch?

Ich höre oft: “Es sind ja nur 1000 EUR”, “unser Anteil beträgt lediglich 7500 EUR”, “wir müssen nur 1/3 von 20.000 EUR”, usw. usw……
Und was ist mit der Summe?

Kleinvieh macht auch Mist. Hier ist es notwendig, dass die Menschen, die Verwaltung und der Rat gemeinsam daran arbeiten, dass dieser Fehlbetrag nicht noch höher wird. Das Standardvorgehen “bei mir nicht sparen, aber bei den anderen” hilft keinem weiter.

Es sind andere Zeiten, wir können nur Geld ausgeben was wir haben. Das Haushaltssicherungskonzept wird uns nicht sofort helfen. Es reduziert die Neuverschuldung, stoppt sie aber nicht.

Es ist an der Zeit, dass die Bürger entscheiden, wo eingespart bzw. investiert werden soll, denn es ist ihr Geld.

Liebe Verwaltung, sehr geehrte Ratsmitglieder. Lassen Sie uns gemeinsam die Bürger Laatzens stärker beteiligen. Sie haben das Recht dazu.

1 Kommentar zu „Was ist los in dieser Stadt?

  • Die Frage trifft den Nagel auf den Kopf.

    Dem Kunstkreis wird der Zuschuß für seine Räume von ca. 5000€ jährlich gestrichen (um ihn zu drängen, in das überflüssige und vor allen Dingen leerstehende Familienzentrum in Rethen zu ziehen? Das wäre in der Tat perfide von der SPD), dafür wird ein “Stadthaus”, dessen Sinnhaftigkeit ich mal dahingestellt lasse, für mehrere Millionen hochgezogen. Mit unserem Bürgermeister öffentlichkeitswirksam als Bodo mit dem Bagger.

    Ich hoffe, jedes Ratsmitglied, speziell von Rot und Grün, ist sich seiner Verantwortung bewußt, wenn er solchen Monsterprojekten in Laatzen heute noch zustimmt.

    Eines nicht zu fernen Tages werden sie Rechenschaft ablegen müssen, wo das Geld geblieben ist und wieso sie dieser Geldverbrennung zugestimmt haben.

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