PM: GLuP – Stoppt den Ausverkauf von Laatzen!

Milliarden für Euro- und Bankenrettung, aber kein Geld für die Kommunen.

Die Antwort darauf kann nur lauten, es nicht wortlos zu akzeptieren. „Kommunen müssen sich gemeinsam und parteiübergreifend zur Wehr setzen“, so Nicole Hendrych (DIE LINKE.).

Es sollte allen klar sein, dass es darum geht Kosten sinnvoll niedrig zu halten und nicht das einzig gute Laatzener Tafelsilber zu veräußern. Weder die Schule in Grasdorf, noch das Wisendachhaus dürfen unter der Hammer kommen.

Was passiert denn, wenn das alte „Luftbad“ privatisiert wird. Die gastronomischen Preise werden gewaltig ansteigen und Familien nicht mehr willkommen sein. Ein Ort der Ruhe und Freizeit nur für Menschen mit genug Geld im Portemonnaie. Gleiches gilt für den Park der Sinne, eine Unverschämtheit hier Eintritt zu verlangen“, so Hendrych weiter.

Noch ist die große „Krise“ nicht wieder ausgebrochen, zumindest ist sie noch nicht für alle unmittelbar spürbar.

Dennoch schreit Laatzen mit vorauseilendem Gehorsam voran.

Sie legen uns Menschen ein Haushaltssicherungskonzept vor, was nichts weiter als den „Ausverkauf“ von öffentlichem Grund und Boden als Lösung anbietet“, so Heiko Schönemann (PIRATEN).

Egal, welcher Partei ein Bürgermeister angehört, die Probleme sind für alle die gleichen. Es fehlt an Geld. Außer dem Kürzen von so genannten freiwilligen Leistungen im sozialen und kulturellen Bereich, der Anhebung von Grund- und Gewerbesteuer, den Verkauf von städtischem Grund und Boden, hat noch niemand ein Patentrezept. Der hilflose Versuch nur die Gewerbeansiedlung zu fördern und alles was das Leben in Laatzen lebenswert macht hinten runter fallen zu lassen, kann nicht die Lösung sein, denn so droht Laatzen auszubluten.

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