CDU/FDP Laatzen: Neue Technik ein Fremdwort? Kein Interesse an Bürgerinformation? Dann kämpfe gegen die Veränderung!

Bevor ich meinen Beitrag starte und Euch meine Aufgeregtheit zum Zeitungsartikel vom 08.12.2016 ( link 1, link 2 ) erkläre, möchte ich für alle nochmal Aufklärungsarbeit im Bereich von Internetpraktiken leisten:

Was ist eine Domain?

Eine Internetadresse (Domain) kann erst einmal jeder registrieren und mit seinen Inhalten befüllen – so lange er keinen damit schadet oder Rechte Dritter verletzt.

Das sinnvollste wäre sicherlich, wenn die Stadtverwaltung die entsprechenden Domains sichert, betreut und den gewählten Mitgliedern des Rates und der Ortsräte zur Verfügung stellt – das ist bis heute nicht passiert. Und wenn ich mir anschaue wie lange es dauert die neue Webseite der Stadt aufzubauen und mit Inhalten zu pflegen, wird das Bereitstellen für die Rats- und Ortsratsmitglieder sicherlich nicht umsetzbar sein.

Das vorausgeschickt erklärt nun auch mein Unverständnis für das Verhalten der Opposition (CDU/FDP) im doch kleinen Ortsrat Rethen.

 

Aber zum Anfang …  

Ich bin in den Ortsrat von Rethen gewählt worden. Meine Idee war es, dass sich die Gruppe, bestehend aus SPD und Grüne, Leuchttürme für die laufende Wahlperiode setzt und die Bürger regelmäßig informiert.

Aus diesem Grund hatte ich geprüft, ob die Domain www.ortsrat-rethen.de noch frei ist. Schließlich ist sie ausreichend kurz, prägnant und doch aussagekräftig genug das Anliegen umzusetzen. Noch vor der ersten Sitzung sollte die Seite fertig sein – und wir haben es geschafft.

Ich habe die Presse informiert und die Seite bei facebook bekannt gemacht  – es hat keinen wirklich interessiert.

Es ist schade, dass nicht versucht wurde eine gemeinsame Lösung mit uns (SPD/Grüne) zu suchen, sondern gleich die große Keule rausgeholt wurde und wüste Beschimpfungen und Einholung von Rechtsinformationen folgten.

  • Wie soll da eine bürgerfreundliche Zusammenarbeit funktionieren?
  • Warum gab es nicht eine Anfrage seitens der CDU an uns, ob nicht auch sie mit auf die Seite drauf könnten?

Aber schon die erste Ortsratssitzung zeigte, dass eine Zusammenarbeit wo die Belange des Ortes im Vordergrund stehen sollten, nur schwer bis gar nicht möglich ist. So soll ein Antrag durchgebracht werden, nur um Erfolge zu präsentieren, ohne ein Aufarbeiten der Fakten, damit alle auf dem gleichen Stand sind. Und das trotz mehrfacher Telefonate zwischen mir und der CDU- Fraktionsvorsitzenden (Elke Heinrich)  miteinander.

Wenn ich dann noch zugrunde lege, dass bereits in dieser Ortsratssitzung die Fragen der CDU zum Thema Domain von der Stadt beantwortet wurden, die dann aber wohl nicht zur Zufriedenheit der CDU waren, genutzt werden, um die Presse einzuschalten, wirkt das wie ein kleines Kind, dass seinen Willen beim einen Elternteil nicht bekommen hat und nun zum Nächsten zieht.

Und hier lässt sich die Presse gern benutzen. Hätte sie sonst keine Daseinsberechtigung, weil nichts zu schreiben ist.

 

Mein Problem damit

Einmal darüber nach zu denken, dass endlich das Thema Bürgerbeteiligung und Transparenz von etablierten Parteien (zumindest im Ortsrat von Rethen) angekommen ist, spielt keine Rolle. Dass die Menschen in Rethen endlich regelmäßig von einigen Vertretern des Ortsrates informiert werden, spielt keine Rolle. Es wird im politischen Geschäft nichts Gutes gesehen, sondern nur versucht sich besser darzustellen als „der Gegner“.

Ich werde weiterhin dafür kämpfen, dass die Parteien und ihre Mandatsträger die Bürger regelmäßig über ihre Arbeit informieren.

 

Funfact am Rande

Die CDU hat es bis heute nicht geschafft, ihre Seite aktuell zu halten. Der Vorsitzende ist laut Webseite der www.cdu-laatzen.de weiterhin Herr Christoph Dreyer. Das steht sowohl am Ende der Seite als auch im Impressum. Des Weiteren sind für den Ortsrat Rethen z.T. falsche Vertreter genannt (Bild 1, Bild 2, Bild 3).

Aber, immerhin seid ihr online … Willkommen im Neuland!

Heiko Schöneman

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